Zusammengefasst sieht die Verordnung unter anderem folgendes vor:
-Für Leistungen, die bei Nacht, an Wochenenden und an Feiertagen im Rahmen eines tierärztlichen Notdienstes erbracht werden, wird eine grundsätzlich verpflichtende Notdienstgebühr in Höhe von 50 Euro eingeführt und es ist nunmehr mindestens der zweifache Gebührensatz anzusetzen. Zusätzlich wird die Möglichkeit eingeräumt, abhängig vom Aufwand den vierfachen Gebührensatz abrechnen zu können.
-Die Nachtzeit wird um zwei Stunden verlängert, indem sie bereits um 18 Uhr eines Tages beginnt und um 8 Uhr des Folgetages endet.
-Der Beginn des Wochenendes wird von Samstag 13 Uhr auf Freitag 18 Uhr verschoben.
-Das Wegegeld, das bei Besuchen der Tierhalter anfällt, wird vereinheitlicht und angepasst und beträgt nun 3,50 Euro pro Doppel-Kilometer, mindestens jedoch 13 Euro.
*Ansprechpartner für Fragen: Tierärztekammer Westfalen-Lippe